So gelingt die Spa-Planung

Zu Wellness gehört so vieles: ein Besuch in der Sauna, ausgiebiges Bahnen ziehen im Pool oder auch das Lesen eines Buches in entspannter Atmosphäre. Balsam für die Seele bedeuten aber vor allem der viel beschworene Tapetenwechsel in Form von Kurztrips am Wochenende oder der klassische Wellnessurlaub. Wie man seinen Gästen dabei ein besonderes Erlebnis bereitet und was alles zu einer umfangreichen Spa-Planung gehört – hier erfahren Sie es.

Was ist Wellness?

Wellness steht für eine natürliche und sinnliche Lebensweise, bei der Körper und Geist im Gleichgewicht sind. Wellness ist gleichzeitig Lebensphilosophie und ein Lebensstil, der einem dabei hilft, die eigenen Potentiale zu erkennen. In dem Fall geht es konkret darum, den Weg zu Glück und Wohlbefinden aktiv zu beschreiten. Um Menschen diesen Weg zu ebnen, eignet sich ein sorgfältig ausgearbeitetes und auf die Besucher abgestimmtes Wellnesskonzept mit einladender Wellnessanlage.

Wichtig bei der Spa-Planung: ein Konzept

Ganz gleich, ob es sich um eine öffentliche Saunalandschaft, ein Day Spa oder um ein Wellness-Hotel handelt – es ist wichtig, dass man sich bestimmte Zielgruppen vornimmt und das Konzept an deren Bedürfnissen ausrichtet. In der Regel ist ein Aufenthalt dazu gedacht, Stress abzubauen, dem Körper sowie dem eigenen Wohlbefinden etwas Gutes zu tun und die Energiereserven wieder aufzuladen. Nur mit individuellen Konzepten kann man diese Gäste begeistern. Oft macht es da Sinn, sich Rat bei Experten zu holen. Dazu gehören Architekten, Spa Hersteller und Fachplaner.

Was gehört alles zur Spa-Planung?

Die Spa-Planung zielt darauf ab, die Gäste mit gutem Service und der entsprechenden Qualität zufriedenstellen. Dazu passend sollten Architektur und Design der Anlage sein. Überlegen Sie sich daher vorab, ob Sie den Spa- und Wellnessbereich einem bestimmten Thema unterordnen möchten oder ob es sich um einen klassischen Wellnessbereich handeln soll. Ein Blick zur Konkurrenz kann im Vorfeld nicht schaden. Dennoch sollten Sie sich von der Konkurrenz abheben und ein Alleinstellungsmerkmal finden.

Zusätzliche Angebote, wie zum Beispiel Ernährungsberatung oder sportliche Angebote – wie zum Beispiel Aquafitness – können hier den Ausschlag geben. In dem Fall handelt es sich dann zudem um ganzheitliche Wellness. Auch das Thema Nachhaltigkeit sollte hier eine Rolle spielen, idealerweise mit einer CO2-neutral betriebenen Wellnessanlage.

Welche Möglichkeiten gibt es bei der Ausstattung?

Was die Ausstattung der Wellnessanlage angeht, so lohnt es sich für besondere Highlights zu sorgen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, von denen wir einige nennen möchten:

  • Heu-Sauna: enthält natürliche Wirkstoffe, ist kreislaufschonend
  • Erlebnisdusche: Wasser rieselt als Essenz oder vernebelt herab
  • Beheizte Wasserbetten
  • Vitarium: kombiniert die finnische Sauna mit dem türkischen Bad
  • LED-Beleuchtung
  • Unterwassermusik
  • Wellness für die Sinne: Licht, Geruch, Klang- und Farbgebung geben neue Reize

 

Weitere wichtige Punkte, die Sie bei der Spa-Planung miteinbeziehen sollten:

  • Technik
  • Sicherheit
  • Kostenkalkulation
  • Qualitätsmanagement
  • Personalplanung
  • Energetisches Konzept
  • Beckenart (Edelstahl, Aquarixx, Beton oder Fertigbecken)
  • Thema Nachhaltigkeit

Hinzu kommt der Grundriss, welcher die Aufteilung der verschiedenen Räume beinhaltet. Hierzu gehören je nach Größe der Wellnessanlage folgende Räumlichkeiten:

  • Massageabteilung
  • Saunas und Dampfbäder
  • Pools innen und außen sowie Whirlpool
  • Entspannungsräume
  • Therapieräume

Foto: ©Pixel-Shot, stock.adobe.com

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