Praxistaugliches Online-Marketing in der Gastronomie

Moderne Restaurants müssen online leben, eine eigene Website haben und offen sein für gastronomische Trends, die im Netz kursieren oder gar viral gehen. Doch nicht jeder Besitzer eines Restaurants, einer Pizzeria oder eines Eck-Bistros vermag sich im Internet locker wie ein Model auf Instagram zu positionieren.

Mit der richtigen Herangehensweise in einem branchenbezogenen Marketing-Mix ist das allerdings auch nicht nötig. Dieser Artikel gibt die Marschrichtung vor und gibt noch einen Tipp für den Kniff mit der digitalen Kundenbindung.

WellengelenkeDie Branche bestimmt die Mischung

Online-Marketing gehört zur modernen Gastronomie. Da neben raffinierten Speisen auch kulturelle Ereignisse eine Rolle spielen, zählt nicht nur die Präsentation. Es gilt auch, medial Spannung vor dem nächsten Krimi-Dinner oder der Vorstellung des neuesten Wein-Sachbuchs mit anschließender Weinprobe zu erzeugen. Je jünger und technikaffiner die Zielgruppe, desto wichtiger ist das Online-Marketing. Es verdrängt die anderen Marketingformen nicht, sondern ergänzt sie nur.

Lokales Marketing ist ein weiteres Buzzword, das Gastronomen auf dem Schirm haben sollten. Es nützt dem Stuttgarter Fischrestaurant nichts, wenn ein toller Artikel über den eigenen Koch in einem Szene-Blog erscheint, dessen Leser nur in Norddeutschland wohnen. Ergo muss das Marketing mit lokalem Bezug aufgezogen werden. Dafür gibt es Techniken, beispielsweise bezahlte Anzeigen, die nur regional oder lokal ausgespielt werden.

Gastronomen tun gut daran, sich an eine spezialisierte Agentur für Gastronomen zu wenden. Branchenkenntnisse beim Marketingpartner sind unabdingbar.

Extra-Tipp

Restaurants können sich aus der Masse herausheben, wenn sie es geschickt angehen. Der eigene Koch könnte ein E-Book mit einigen Küchengeheimnissen veröffentlichen. Das ist bezahlbar, Texter helfen gern bei der Erstellung.

Mut zur Öffentlichkeit

Das Online-Dasein ist freilich schnelllebig und erfordert manchmal rasche Reaktionen, wenn beispielsweise unzufriedene Kunden unsachliche Bewertungen abgeben. Allerdings sind Gastronomie-Beschäftigte von Natur aus belastbarer als die vieler anderer Branchen. Selbst wenn Wellengelenke im Steamer ausgetauscht werden müssen und auf dem Wochenmarkt in aller Früh nicht alle Speisefische für die neuen Gerichte zu finden waren, laufen die Prozesse in der Küche rund und das Essen wird mit einem Lächeln serviert. Also empfiehlt es sich, den Online-Auftritt mit neuen Ideen und einiger Gelassenheit wie das tägliche Leben im Betrieb anzugehen.

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