CBD Hype: Das bedeutet er für die Gastronomie

Die drei Buchstaben CBD sind seit den letzten Jahren immer öfter in der öffentlichen Berichterstattung zu finden. Diese stellen die Abkürzung für Cannabidiol dar, bei dem es sich um einen nicht-psychoaktiven Wirkstoff aus der Cannabispflanze handelt. 

Das CBD soll bei vielen unterschiedlichen Leiden und Beschwerden für natürliche Linderung sorgen und wird als vermeintliches Wundermittel immer stärker gehypt, beispielsweise in Form von CBD Tropfen. So ist es kaum verwunderlich, dass sich auch das Interesse der internationalen Gastronomie nun zunehmend auf das Cannabidiol als besondere Zutat in Getränken und Speisen konzentriert. 

Doch was bedeutet der aktuelle CBD Hype eigentlich für die Gastronomie und wie viele Gastronomen setzen bereits auf den Wirkstoff der Hanfpflanze? Der folgende Artikel zeigt es. 

Das steckt hinter dem CBD

Der Wirkstoff Cannabidiol, kurz CBD, wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Anders als von dem bekannten Tetrahydrocannabinol (THC), geht von dem CBD jedoch keine psychoaktive Wirkung aus. Das bedeutet, dass es nicht „high“ macht und keinen Rausch auslöst. 

Dagegen beschreiben viele begeisterte CBD-Anwender, dass sich das CBD positiv auf die allgemeine Stimmung auswirkt und beruhigt. Auch soll das CBD bei psychischen Belastungen, Schlafstörungen, Entzündungen, Muskel- und Gelenkschmerzen eine große Hilfe darstellen. Allerdings stehen heute noch die wissenschaftlichen Belege in Form klinischer Langzeitstudien dafür aus. 

Im Übrigen ist das CBD vollkommen legal, weshalb es immer mehr Onlineshops und lokale Geschäfte gibt, welche die Produkte, die CBD enthalten, vertreiben. Jedoch muss dabei stets der genaue CBD-Gehalt der Produkte im Auge behalten werden – liegt dieser oberhalb von 0,2 Prozent, ist das CBD-Produkt nicht mehr legal. 

CBD in der Gastronomie nutzen 

Grundsätzlich zeigt sich CBD als überaus vielseitig, sodass es im Grunde in jedem Getränk und jeder Speise eingesetzt werden kann. Mit ein paar Tropfen CBD-Öl lassen sich besonders Produkte aus dem Healthy-Food-Bereich, wie Poké oder Bowls, hervorragend verfeinern und ihr Gesundheitsaspekt hervorheben. 

Daneben ist es allerdings ebenso problemlos möglich, das CBD in verschiedenen Gebäckarten und Keksen einzusetzen. Gäste können außerdem mit aromatischen Tees aus CBD-Blüten begeistert werden, die zusätzlich einen entspannenden und beruhigenden Effekt aufweisen. Aus der Blüte lassen sich darüber hinaus beispielsweise ebenfalls Eistee oder andere Kaltgetränke herstellen. 

Daneben sind auch zahlreiche Fertigprodukte erhältlich, wie Limonaden oder Riegel, die in Cafés ebenfalls angeboten werden können. 

CBD-Gastronomien in London und den USA

In London und den großen Metropolen in den USA gibt es heute bereits einige Gastronomiekonzepte, die ihren Fokus voll und ganz auf das Thema CBD legen. Diese bieten Cocktails, Schokokuchen und zahlreiche weitere Produkte an, die mit dem Wirkstoff CBD angereichert wurden. 

Doch auch Gastronomien, die nicht ausschließlich auf CBD-Produkte spezialisiert sind, bieten immer häufiger cannabidiol-haltige Produkte an. Einzelne CBD-Cafés sind darüber hinaus auch in Deutschland bereits zu finden. 

Für die Gastronomen selbst besteht natürlich keine Pflicht, das CBD selbst auszuprobieren, bevor sie die entsprechenden Produkte in ihr Angebot aufnehmen – allerdings ist es durchaus empfehlenswert. Diejenigen, die mit CBD bis jetzt noch nicht in Berührung gekommen sind, sollten es also im ersten Schritt selbst testen. Begonnen wird dabei mit einer möglich niedrigen Dosierung von circa 50 Milligramm täglich. Diese Dosierung kann dann nach einiger Zeit erhöht werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht wird.

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