Ein bisschen Zeit nehmen: Drei gute Gründe für Slow Kaffee

Kaffee-Fans sind sich einig, dass Kaffee, der frisch aufgebrüht wurde, am aller besten schmeckt. Frisch aufgebrühter Kaffee kann mit einem Handfilter, einer French Press oder einem Espressokocher ganz leicht zubereitet werden. Außerdem wird dabei das Bewusstsein für wirklich guten Kaffee geschärft.

Viele Kaffee-Experten können nicht nachvollziehen, warum ein Großteil der Verbraucher ihren Kaffee mit einem Vollautomaten zubereitet. Besonders Kapselmaschinen stehen in der Kritik, weil dieser sehr teuer sind und durch die Kapseln aus Aluminium sehr viel Müll entsteht – nachhaltiger Kaffee geht auf jeden Fall anders.

Diejenigen, die Kaffee wirklich lieben, sollten ein wenig mehr Zeit für die Zubereitung ihres Lieblings-Heißgetränk einplanen. Wird der Wecker zehn Minuten früher gestellt, ist es möglich, den Duft frischer Kaffeebohnen zu genießen, sie zu mahlen und in anschließend genüsslich zu kochen – dabei entsteht sogar ein meditativer Charakter der morgendlichen Zubereitung. Natürlich überzeugt der Slow Kaffee auch geschmacklich, besonders, wenn hochwertige Bohnen verwendet werden.

Kaffee frisch aus Italien – Der Espressokocher

In einem italienischen Haushalt ist der Espressokocher ein absolutes Must-Have. Der Espressokocher wird auch als Mokkakanne bezeichnet. Da bei der Zubereitung kein ausreichender Druck erzeugt wird, kann damit zwar kein originaler Espresso geschaffen werden, dennoch ist der Geschmack des Kaffees sehr gut.

Die Funktionsweise ist sehr simpel. Es wird Wasser eingefüllt, danach ein Sieb eingesetzt und die Kanne mit Espressopulver befüllt. Im Anschluss wird das Kännchen auf den Herd bei einer mittleren Hitze gestellt – der Kaffee ist fertig, sobald es brodelt und zischt.

Der bessere Kaffee mit der French Press

Die French Press bildet ebenfalls eine besonders umweltfreundliche Variante, um leckeren Kaffee zuzubereiten. Diese wird auch als Pressstempelkanne oder Cafetière bezeichnet. Erfunden wurde die manuelle Kaffeemaschine in Frankreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Der Geschmack des zubereiteten Kaffees ist sehr voll, intensiv und nicht so „clean“, wie bei einer herkömmlichen Filtermaschine. Die Aufgabe des Filters wird bei der French Press durch ein Metallsieb übernommen. Das Wasser und das Pulver bleiben bei der Zubereitung länger in Kontakt, sodass mehr Fette und Öle des Kaffees transportiert werden können.

Auch bei der French Press ist die Kaffeezubereitung sehr einfach. In die Maschine wird grob gemahlenes Kaffeepulver eingefüllt, danach kommt heißes Wasser hinzu. Nach einer Ziehzeit von rund vier Minuten wird der Deckel geschlossen und das Sieb heruntergedrückt.

Der Filterkaffe – Kaffee auf die einfachste Art

Ohne Zweifel ist der Handfilter der wahre Klassiker bei der Zubereitung von Kaffee. Ersetzt wurde dieser von der modernen Filterkaffeemaschine. Auf diese schwören viele Baristas – vorausgesetzt, bei der Zubereitung wird auf die richtige Technik gesetzt.

Um den Kaffee zuzubereiten werden rund 60 Gramm Kaffeepulver pro Liter Wasser verwendet. Der Papierfilter kann vor der Nutzung mit heißem Wasser durchgespült werden, um den Geschmack des Papiers vollkommen zu beseitigen und die beste Temperatur für die anschließende Zubereitung zu erzielen.

Nachdem das Wasser aufgekocht wurde, sollte dieses einige Zeit abkühlen, damit die optimale Temperatur von 90 Grad erreicht wird – so besteht keine Gefahr, dass feine Partikel des Kaffees verbrennen und dadurch ein bitterer Geschmack entsteht. Es sollte erst nur die Wassermenge auf das Pulver gekippt werden, sodass dieses gerade bedeckt ist. Danach folgt eine Quellzeit von circa 60 Sekunden. Das Nachkippen erfolgt dann in kleinen Schritten – so wird der Kaffee zu einem wahren Genuss.

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