In vier Schritten zum perfekten Grillsteak

Wie Steaks sicher auf dem heißen Rost gelingen

Steak grillen

In 4 Schritten zum perfekt gegrillten Rindersteak. Fleisch kontrollierter Qualität ist am QS-Prüfzeichen erkennbar. Quelle: “obs/QS-live/QS-live / www.qs-live.de”

Ob Rumpsteak, Entrecôte oder Schweinerückensteak – vom Grill ist ein Steak einfach ein ganz besonderer Genuss. Außen kross und innen schön saftig, so soll es sein. Damit Steaks auf dem heißen Rost sicher gelingen, muss alles stimmen: von der Qualität und Herkunft des Fleischs über die richtige Zubereitung bis hin zur Garzeit.

Kontrollierte Fleischqualität mit dem blauen QS-Prüfzeichen – vom Landwirt bis auf den Teller

Für sicheren Grillgenuss sorgen gewissenhaft hergestellte frische Lebensmittel, deren Herkunft lückenlos belegt werden kann. Beim Einkauf ist Fleisch kontrollierter Qualität am QS-Prüfzeichen erkennbar. Wer auf dieses Zeichen achtet, kann sich darauf verlassen, dass der gesamte Weg vom Stall über den Transport zum Schlachthof und Metzger bis in den Supermarkt klar nachvollziehbar ist. Teilnehmende Betriebe müssen strenge Qualitätsanforderungen einhalten, beispielsweise besondere Hygienerichtlinien und Temperaturvorgaben. Dass die Unternehmen die Vorgaben sorgfältig einhalten, stellen unabhängige Kontrolleure und Monitoringprogramme sicher. Am Ende steht ein kontrolliert erzeugtes und vermarktetes Stück Fleisch mit gesicherter Herkunft. Mehr Informationen gibt es unter www.qs-live.de.

So wird das Steak mit Sicherheit ein Genuss

Steaks für den Grill sollten nicht zu dünn und mager sein, sonst trocknen sie schnell aus und werden zäh. Zwei bis drei Zentimeter sind optimal. Eine feine Fettmaserung hält das Fleisch beim Grillen zart. Wenn es mit Knochen auf den Rost kommt, bleibt es besonders saftig. Für Grillanfänger eignet sich Schweinefleisch am besten. Es bleibt besonders saftig, auch wenn es einmal etwas zu lange auf dem Grill liegt. Für den Grill sind z. B. Kotelett, Rücken- und Nackensteaks oder Schweinefilet geeignet.

Rindfleisch ist die Königsdisziplin für alle Grillliebhaber. Es sollte gut abgehangen und dunkelrot sein – mit einem Fettrand oder noch besser mit feiner Fettmaserung durchzogen. Je feiner diese Marmorierung ist, desto saftiger bleibt das Fleisch beim Grillen. Ideal für den Grill sind etwa Entrecôte, Rumpsteak sowie Filet- oder Hüftsteak.

Egal ob vom Rind oder vom Schwein: Bevor das Steak auf den Grill kommt, etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Wenn der Grill dann richtig heiß ist, also die Kohle durchgeglüht ist, das Fleisch auf den Rost legen und direkt über der Glut erhitzen. Das Steak möglichst nur einmal wenden, denn häufiges Wenden unterbricht den Garvorgang und verlängert die Grillzeit. Besonders saftig wird das Fleisch übrigens, wenn es nach dem Grillen noch einige Minuten in Alufolie verpackt ruhen kann und sich der Fleischsaft verteilt hat. Alternativ zur Alufolie kann das Fleisch auch zwischen zwei zuvor angewärmten Tellern ruhen. Falls das Grillsteak nicht mariniert ist, vor dem Servieren mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt für Schritt: Das perfekt gegrillte Rindersteak

1. Grillfleisch für ein Steak sollte etwa drei Zentimeter dick sein, mit feinen Fettäderchen durchzogen. Beim Einkauf auf das blaue QS-Prüfzeichen achten. 2. Das Steak eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annimmt. Fettränder nicht wegschneiden. 3. Das Steak erst auf den Rost legen, wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist. Für ein rosiges Inneres nach drei bis vier Minuten einmal wenden, zum Durchgaren vier bis fünf Minuten pro Seite grillen. 4. Dann in Alufolie eingepackt mindestens fünf Minuten ruhen lassen und mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen – guten Appetit! Mehr Rezepte gibt es auf der Website der EU-geförderten Kampagne unter qs-live.de.

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