Wie erkennt man einen guten Portwein?

Portwein ist ein ganz besonderes Weinerlebnis. Süß und reichhaltig erfreut sich dieser Tropfen großer Beliebtheit, insbesondere als Dessertwein oder im Rahmen von alten Familientraditionen. Die Auswahl an Portweinen in Deutschland ist inzwischen groß. Umso schwerer fällt die Wahl vor dem Weinregal. Um einen guten Portwein zu erkennen, gibt es zum Glück einige leichte Faustregeln, die angewandt werden können.

Gebert PortweinWas Portwein auszeichnet

Klassischer Portwein stammt aus dem Douro-Tal im Norden Portugals. Nur hier dürfen seit 1756 die Rebsorten für einen echten Portwein angebaut werden. Zumeist werden rote Rebsorten für Portwein verwendet, seltener jedoch auch weiße. Den Namen verdankt der edle Tropfen der Hafenstadt Porto, wo er traditionell zum internationalen Vertrieb verschifft wurde.

Neben seiner besonderen Herkunft erfreuen sich die Trauben für Portwein auch einer handgelesenen Ernte. Kleinere Winzerbetriebe setzen heute noch auf die Tradition, die Trauben mit den Füßen zu stampfen. Alternativ werden die Trauben nach der Ernte in spezielle Fruchtpressen gegeben. Während des Gärungsprozesses wird Portwein mit hochprozentigem Weinbrand versetzt, was man als “aufspritzen” bezeichnet. Hierdurch erhält er seine typische Süße und einen vergleichsweise hohen Alkoholgehalt. Dieser liegt in der Regel zwischen zwischen 19 % und 22 %.

Einen guten Portwein erkennen

Portweine erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Sogar im Discounter oder Supermarkt lässt sich die ein oder andere Flasche finden. Eine größere Auswahl bieten spezialisierte Online-Shops, beispielsweise bei Gebert Portwein. Doch wie erkennt man bei all den verschiedenen Sorten nun einen guten Portwein?

Um die Qualität eines Portweins festzustellen, gibt es eine leichte Faustregel. Je länger ein Portwein gelagert wurde, desto besser ist auch der Jahrgang. Nur die besten Weine werden für eine lange Reifung ausgewählt. Auf dem Etikett der Flasche lässt sich dies meistens anhand von bestimmten Bezeichnungen ablesen, die Aufschluss über den Reifegrad geben.

Zunächst sind hierbei die Ruby-Rotweine zu klassifizieren. Diese erreichen nur kurze Reifezeiten und verdanken ihren Namen der rubinroten Farbe des Weins. Ruby-Portwein ist fruchtig im Geschmack und wird häufig als Dessertwein verwendet.

Daneben gibt es die Tawny-Portweine. Sie werden länger als Ruby-Portweine in kleinen Holzfässern gelagert, wo sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen. Durch die Oxidation verändert sich die typisch rote Farbe in ein mildes Gelbbraun. Geschmacklich zeichnen sich Tawny-Portweine durch nussige Nuancen aus, sie schmecken intensiv und erinnern an Mandeln.

Zuletzt ist es jedoch einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks und individueller Vorlieben, welcher Portwein der richtige ist.

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