Grilltricks: Das sollte jeder Grillmeister wissen

Das Grillen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen im Sommer. Gegrillt wird in Deutschland im Garten, auf der Terrasse, im Park, am Badesee und überall da, wo ein Grill hinpasst. Laut verschiedenen Statistiken findet der Großteil der Deutschen, dass ein Sommer ohne grillen kein richtiger Sommer ist. Dabei stimmen nur 35 Prozent der Aussage zu, dass das Grillen eine reine Männersache ist. Gegrillt wird am liebsten mit Holzkohle und über 89,7 Prozent der Befragten besitzen einen eigenen Grill. Dabei werden über 1,2 Milliarden Euro für Grillfleisch ausgegeben. Beim richtigen Grillen sollten jedoch einige Tricks beachtet werden, denn nicht immer gelingt das Grillen.

Vorbereiten des Grills

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass unterschiedliche Bereiche des Grills genutzt werden können: Das indirekte und direkte Grillen. Steaks sollten zuerst direkt scharf angebraten und dann indirekt durchgegart werden. Dies ist vor allem bei einem Holzkohlegrill zu beachten. Grillt man mit einem Gasgrill, sollte ein Deckel aufgelegt werden, um die Hitze zu halten. Besonders beliebt ist der Weber Summit.

Ein weiterer Trick beim Grillen ist das Verwenden des richtigen Öls. Der Rost sollte eingepinselt werden, um das Festkleben des Grillguts zu vermeiden. Rapsöl ist vorzugsweise zu verwenden, da dieses temperaturbeständig ist. Das Grillgut sollte nach Möglichkeit mit Alufolie oder Aluschälchen aufgelegt werden. Ansonsten könnten Flüssigkeiten auf die Glut gelangen und gesundheitsschädliche Stoffe werden gebildet.

Vorbereiten und Grillen des Grillguts

Das Grillfleisch sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank auf den Rost gelegt werden, denn sonst läuft man Gefahr, dass das Fleisch außen durch und innen roh bleibt. Die ideale Dicke ist abhängig von Fleisch und Grillart. Eine Faustregel ist jedoch, das Fleisch in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden. Pro Person rechnet man je nach Beilagen mit etwa 300 bis 400 Gramm.

Das Fleisch sollte mit einer klassischen Grillzange gewendet und erst kurz nach dem Grillen gewürzt werden, da sonst die Gewürze auf dem heißen Rost anbrennen. Wie lange das Fleisch braucht, ist pauschal nicht zu beantworten. Ein Nackensteak kann in wenigen Minuten fertig sein, wohingegen Spareribs mindestens 20 Minuten brauchen. Übriges Fleisch sollte nicht auf dem Grill liegen gelassen werden, da dies sonst austrocknen kann. Besser ist es, das Fleisch vom Grill zu nehmen und in Alufolie zu packen.

Grillt man Burger-Patties, sollte man beachten, diese nur einmal zu wenden und die Oberfläche nicht platt zu drücken. Tut man dies doch, läuft man Gefahr, dass das Fleisch zäh und trocken wird. Optimalerweise drückt man eine kleine Mulde in den rohen Patty. Durch diese Maßnahme erhält man ein flaches Patty. Grillt man Fisch, sollte man einen Fischbräter verwenden. Der Bräter hält den Fisch fest und verhindert das dieser zerfällt. Gemüse sollte immer aufgespießt werden, da es so leichter zu handhaben ist.

Nachbereiten des Grills

Im Nachgang sollte der Grill nicht vernachlässigt werden. Die übrige Glut kann mit Wasser vorsichtig abgekühlt werden. Bei einem Elektro- oder Gasgrill ist dies unproblematisch, da dieser einfach ausgeschaltet wird. Nachdem der Grill abgekühlt ist, sollte die Asche im Restmüll entsorgt werden. Die Luftzufuhr sollte frei und nicht von Asche blockiert sein. Der Rost kann mit einer Drahtbürste gereinigt werden. Optimalerweise sollte der Rost gereinigt werden, solange er noch warm ist.

 

Foto: © Jelena/ adobe.com

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