Erste gute Nachricht für Hotels in Thomas Cook-Pleite

Der Konkursverwalter von Thomas Cook International gibt bis Jahresende abgetretene Kontingente an die Hotels zurück

Erste gute Nachricht für Hotels in Thomas Cook-Pleite
Quelle: pixabay.com, Creator: Free-Photos

Nachdem Thomas Cook International mit Sitz in der Schweiz, wichtigster Vertragspartner für österreichische Hotels im Konzern, Konkurs angemeldet hat, lichten sich für betroffene Betriebe langsam die Nebel: Mit der Abwicklung des Verfahrens wurde die Anwaltskanzlei Baur Hürlimann AG in Zürich betraut. Forderungen können schriftlich in Schweizer Franken zum Wechselkurs vom 1. Oktober angemeldet werden. Teilweise und zur Gänze bezahlte Reisen mit Abreise bis 31. Dezember wurden annulliert.

Hotels können wieder über Zimmer verfügen

Der Insolvenzverwalter hat bekanntgegeben, nicht in die Verträge einzutreten. Die Hotels können also über die betroffenen Kontingente verfügen, die Zimmer in jedem Fall einmal für den Zeitraum bis zum Jahreswechsel anbieten: „Das ist die erste gute Nachricht für die Hotels in der Sache seit Bekanntwerden der Krise“, freut sich ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer.

Hotels brauchen auch nach Jahreswechsel Gäste

Damit sei aber noch nicht alles in trockenen Tüchern: „Weihnachten und Silvester sind für viele Hotels eine wichtige Zeit im Geschäftsjahr. Aber wir brauchen sehr rasch auch Gewissheit – also Gäste – für die orthodoxen Feiertage und die Semesterferien“, hält Reitterer fest. Denn ob bzw. in welchem Ausmaß die Forderungen der Hotels bedient werden, sei noch nicht einzuschätzen: „Umso wichtiger ist, dass die Hotels arbeiten können. Das muss weiter oberste Priorität haben.“

( www.oehv.at)

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