HoGa

Wie man ein erfolgreiches Catering-Unternehmen gründet

Bild von andreaegger auf Pixabay
112mal gelesen

Die Dienstleistung des Caterings kommt grundsätzlich für viele Berufsgruppen in Frage, ob Koch, Bäcker oder Metzger. Wird eine Selbstständigkeit in der Gastronomie angestrebt, besteht so keinesfalls eine generelle Beschränkung auf die klassischen Varianten, wie der Eröffnung einer Bar, eines Cafés oder eines Restaurants. 

Das Catering stellt eine überaus beliebte Chance dar, eigenständig Geld in der Branche zu verdienen. Doch welche Schritte sind für die Gründung eines erfolgreichen Catering-Unternehmens eigentlich nötig und welche Besonderheiten sind zu beachten? Der folgende Artikel klärt auf. 

Catering-Unternehmen eröffnen – Was ist zu tun?

Ein Catering-Unternehmen kann grundsätzlich nicht nur in Form einer eigenständigen Firma bestehen, sondern auch als Teilbereich eines Gastrobetriebes. 

Gründungswillig sollten vor allem an die nötige Gewerbeamt-Anmeldung, die Hygienevorschriften und -belehrungen, sowie die passende Ausstattung denken. Wie bei allen anderen Gründungen auch, ist außerdem auf einen professionell erstellten Businessplan nicht zu verzichten. 

Mit einem Catering-Service geht die Besonderheit einher, dass dieser sich nicht an die allgemeinen Auflagen des Gaststättengesetzes halten muss. Somit lässt sich auf eine Gaststättenkonzession verzichten. Erforderlich ist diese nur, wenn auch Alkohol im Rahmen von nicht-privaten Anlässen durch den Caterer ausgeschenkt wird. 

Regeln und Vorgaben für das Catering

Diejenigen, die ihre Selbstständigkeit mit dem eigenen Catering-Unternehmen planen, müssen noch einige weitere Vorschriften und Genehmigungen beachten, wie etwa die grundlegenden Vorschriften für Gewerbetreibende. Interessante Informationen dazu bieten auch die stets aktuellen Catering News.

Sämtliche Mitarbeiter, die Kontakt zu den verwendeten Lebensmitteln haben, müssen die Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz vorweisen können. Eine Erneuerung dieser ist im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren nötig. Werden Lebensmittel durch einen Unternehmer in Umlauf gebracht und verarbeitet, muss dieser darüber hinaus über eine Kenntnis der Lebensmittelhygieneverordnung verfügen. Dieser Nachweis ist in gastronomischen Ausbildungen standardmäßig inkludiert. 

Die private Küche ist kaum geeignet, um einen Catering-Service zu betreiben. Daher werden passende Räumlichkeiten benötigt, welche die gesetzlichen Anforderungen, die an Lebensmittelbetriebe gestellt werden, erfüllen. 

Wie lässt sich das Vorhaben finanzieren?

Generell gilt, dass ein verhältnismäßig geringes Kapital nötig ist, um ein Catering-Unternehmen zu gründen – zumindest im Vergleich zu anderen Arten der Gastronomie. Dennoch sollten die Kosten, die auf sie zu kommen, von den Gründern keinesfalls unterschätzt werden. 

Ausschließlich aus den eigenen finanziellen Ressourcen lässt sich das Vorhaben kaum bestreiten. Somit müssen auch angehende Caterer ein Gespräch mit einer Bank suchen. Bei diesem ist vor allem der ausgearbeitete Businessplan von Bedeutung. Mit diesem lässt sich die Bank dann idealerweise von dem geplanten Konzept überzeugen und bewilligt den benötigten Kredit. 

Daneben müssen natürlich auch von Catering-Unternehmen Steuern gezahlt werden. In diesem Zusammenhang sollten sich bereits frühzeitig Gedanken um die Rechtsform des Catering-Services gemacht werden. 

Das Marketing

 

Der Erfolg von Catering-Services hängt auch heute noch in hohem Maße von der klassischen Mund-zu-Mund-Propaganda ab. Bereits zu Beginn der Geschäftstätigkeit ist daher der Anspruch zu erfüllen, sämtliche Veranstaltungen problemlos und zur vollen Zufriedenheit des Kunden zu bedienen – dann fällt auch die Chance auf eine Weiterempfehlung entsprechend hoch aus. 

Vollständig kann auf zusätzliche Marketingaktivitäten jedoch selbstverständlich nicht verzichtet werden. Eine gute Möglichkeit bilden beispielsweise Flyer, die auf den Veranstaltungen ausgelegt werden. Für ein effektives Marketing bietet daneben auch das Internet zahlreiche Optionen. Keinesfalls zu vernachlässigen ist eine professionell gestaltete Webseite, sowie ansprechende Profile in den sozialen Medien. 

 

 

Bild von andreaegger auf Pixabay