Selbstständig mit einem Restaurant? Effektive Tipps für den Anfang

Ein Restaurant zu eröffnen, stellt eine besondere Herausforderung dar. Doch diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, ist definitiv möglich. Vor allem mit bewährten Strategien und Tipps. Die folgenden Tipps lassen sich alle gezielt umsetzen, sodass die Weichen für ein erfolgreiches Restaurant Projekt gestellt sind.

Auf die Lage kommt es an

Wer ein Restaurant eröffnen möchte, sollte sich als erstes für eine erfolgversprechende Lage entscheiden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass potenzielle Gäste den Laden gut erreichen können. Wer dann zum Beispiel in der Stadt bummelt und ein neues Restaurant sieht, wird es entweder sofort besuchen oder sich zumindest vormerken und Freunden und Bekannten davon erzählen. Eine bessere Marketingkampagne gibt es nicht. Mitunter fallen für solche guten Objekte einige Euro mehr an, doch sollte diese Investition sich langfristig gesehen auf jeden Fall lohnen. Falls der Laden nicht zentral liegt, sollten auf jeden Fall genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.

Mitbewerber und Businessplan

Was die Lage anbelangt, kann es im Vorfeld sicher auch nicht schaden, zu schauen, wie es um die Mitbewerber bestellt ist und welches Angebot sie bieten. Nur wer ordentlich Marktanalyse betreibt, kann einen effektiven Businessplan erstellen und diesen dann Schritt für Schritt abarbeiten, bis hin zur Eröffnung des Restaurants. Wenn die Lage entscheiden ist, gilt es das Konzept zu kreieren und auch Puffer für unvorhergesehenes einzuplanen. Das Konzept lässt sich dann auch direkt als eigener Businessplan verwenden. Im Mittelpunkt sollten alle relevanten W-Fragen geklärt werden und vor allem auch, welche Gerichte auf den Tisch kommen.

Ein Restaurantname mit Wiedererkennungswert

Geht es darum, dem Restaurant einen Namen zu geben, stellt sich in erster Linie die Frage nach den angebotenen Menüs und nach der Zielgruppe, welche damit erreicht werden soll. Wer mag, kann bezüglich einer wirksamen Namensfindung ein Brainstorming für sich durchführen und dann die jeweiligen Namen ein paar Tage auf sich wirken lassen. Die Tipps von Freunden und Bekannten lassen sich ebenfalls berücksichtigen, sofern sie zur Zielgruppe gehören. Der Name gibt dem Restaurant dann erst jene Seele, derer es bedarf, um langfristig erfolgreich zu sein.

Die passende Einrichtung wählen

Nicht immer sind die gekauften oder gemieteten Räumlichkeiten bereits mit der passenden Einrichtung ausgestattet. Entweder ist diese gar nicht vorhanden oder sie muss der Zielgruppe entsprechend angepasst werden. In jedem Fall macht eine hochwertige Ausstattung Sinn, schon alleine aus diesem Grund, damit nicht nur wenige Jahre später neue Elemente angeschafft werden müssen. Zudem heißt es nicht umsonst, dass das Auge mitisst. Das gilt nicht nur für das Anrichten der Speisen, sondern auch für die Restaurantmöbel und die Accessoires. Gäste lassen beim Genießen ihres Essens gerne die Augen schweifen und möchten sich dann gut aufgehoben fühlen.

Accessoires mit Liebe zum Detail

Gäste merken es direkt, ob ein Restaurant nur praktisch oder mit echter Liebe zum Detail eingerichtet ist. Zu berücksichtigen ist in jedem Fall die Tatsache, dass Menschen selten nur ausgehen, weil sie Hunger haben. Vielmehr möchten sie für eine Weile dem Alltag den Rücken kehren und sich mit leckerem Essen verwöhnen. Dazu gehört auch ein nettes und einladendes Ambiente. Hier kann sich der Gast dann rundum wohlfühlen, auch während er auf sein Essen wartet und sich einfach das Ambiente anschaut.

Farben und Formen bewusst wählen

Gilt es, die Farben und Möbelformen auszusuchen, ist das Günstigste nicht immer das Beste. Wie Farben im Einzelhandel wirken, so wirken sie definitiv auch und vor allem während der Nahrungsaufnahme. Die Farben lassen sich je nach Zielgruppe entweder dezent wählen oder intensiv. Potenzielle Restaurantbesitzer sollten sich in jedem Fall Gedanken über eine passende Farbe machen, denn die Wirkung eines bestimmten Farbtons auf das Wohl- und Unwohles Gefühl des Menschen ist nicht zu unterschätzen. Wer sich bezüglich der Farbwahl etwas unsicher ist, kann am besten eine eher verhaltene Farbe wählen wie etwa Beige, Vanille, Braun, Grau oder dergleichen.

Gepflegte Outfits für die Mitarbeiter

Die Mitarbeiter eines Restaurants stellen in gewisser Hinsicht einen wichtigen Teil der eigenen Visitenkarte dar. Somit ist es enorm wichtig, in eine gepflegte Garderobe des Personals zu investieren. Die Mitarbeiter sollten daher weder aufdringlich noch exotisch gekleidet sein, damit die Garderobe angenehm für das Auge ist. Wichtig ist unter dem Strich, dass ein einheitlicher Eindruck beim Gast entsteht, sodass dieser direkt das Gefühl von Professionalität und Kompetenz wahrnehmen kann. Wer mag, kann sich sogar explizit für Mitarbeiter Kleidung mit Firmenlogo entscheiden.

Speisekarte professionell designen lassen

Eine Speisekarte sagt bereits eine Menge über ein Restaurant aus. Viele Gäste setzen mit der Qualität der Speisekarte die Qualität der Speisen in Verbindung. Solche Assoziationen geschehen in der Regel unbewusst, doch entscheiden sie maßgeblich mit darüber, ob ein Gast wiederkommen wird. Lokalbesitzer sollten sich stets vor Augen halten, dass es nicht nur das Essen ist, welches punkten muss. Am Ende kommt es auf das Gesamtpaket an und dazu gehören professionell designte Speisekarten. Die Farbe der Karten lässt sich je nach Zielgruppe an die Einrichtung des Restaurants anpassen. Wie Farben im Einzelhandel wirken, ist mittlerweile ausgiebig nachgewiesen.

Marketinginstrumente gezielt einsetzen

Damit das Restaurant auch einer möglichst breiten Zielgruppe zugänglich gemacht werden kann, bedarf es hochwirksamer Marketinginstrumente und Strategien. Beispielsweise lässt sich die professionell angefertigte Menükarte gleich hervorragend als ein solches Marketinginstrument nutzen und auch vor der Tür und online ausstellen. Kühlere Farben suggerieren in der Regel eine vornehme Küche und bunte Farben, eine Küche, die sich eher an junge Menschen richtet. Unter dem Strich kommen ganz unterschiedliche Marketingstrategien infrage wie zum Beispiel Social Media, Lokalzeitung, Google Map Eintragung, Flyer und dergleichen. In effektive Werbung zu investieren lohnt sich vor allem auf lange Sicht.

Hygienefaktor in den Fokus setzen

Bezüglich der eigenen Reputation fängt es im Grunde mit den Restaurant-Fenstern an. Schaut jemand hinein und hat das Gefühl, der Hygienefaktor ist hier nicht wirklich gegeben, kann das alleine den Interessenten daran hindern, das Restaurant zu betreten. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, mitunter kann der Hygienefaktor etwas untergehen oder nicht so richtig ernst genommen werden. Es lohnt sich aber definitiv, fokussiert darauf zu achten und diesbezüglich auch einen Hygieneplan zu erstellen. Dieser ist ohnehin von Nöten, falls das Gesundheitsamt eine Stichprobe macht und überall dort, wo Essen zubereitet und serviert wird, ist eine umfassende Hygiene das oberste Gebot.

Auf das gewisse Etwas kommt es an

Wer ein effektives Alleinstellungsmerkmal für sein Restaurant erzielen möchte, kann sich für eine bestimmte Besonderheit entscheiden und damit auf die jeweilige Zielgruppe aufmerksam machen. Je nach Affinität und Zielgruppe lässt sich zum Beispiel ein besonderer Cocktail servieren, eine spezielle Nachspeise oder ein einzigartig kreiertes Gericht.

 

Bild von Pexels auf Pixabay

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