Krautwickel wird kulinarisches Markenzeichen der Sächsischen Schweiz

Leipziger Allerlei, Bayerische Weißwurst, Böhmische Knödel: Viele Regionen

Fünf Köche der Sächsischen Schweiz präsentieren den "Krautwickel", Foto: M.Förster
Fünf Köche der Sächsischen Schweiz präsentieren den “Krautwickel”, Foto: M.Förster

locken mit ihrer ganz eigenen Spezialität. Doch welche ist eigentlich typisch für die Sächsische Schweiz? Die Mitglieder des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Sachsen, Regionalverband Sächsische Schweiz und der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW) haben dazu geforscht. Dabei sind sie auf einen herzhaften und variantenreichen Klassiker gestoßen: den Krautwickel. Der soll zum kulinarischen Markenzeichen der Sächsischen Schweiz werden. Am Montag stellten die Verbände zusammen mit vier Chefköchen aus der Region im Pirnaer Romantik Hotel Deutsches Haus die Kampagne zur touristischen Vermarktung des Gerichtes vor.

„Die Sächsische Schweiz hat viele Spezialitäten“, sagt der TVSSW-Vorsitzende Klaus Brähmig MdB. „Exzellente Erzeuger und eine traditionsreiche Regionalküche bringen zahlreiche Gerichte von überragender Qualität hervor. Zu entscheiden, welches davon kulinarisches Aushängeschild werden soll, war nicht einfach. Es ist gut, dass wir jetzt einen geeigneten Kandidaten gefunden haben. Das eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten der touristischen Vermarktung der Genusslandschaft Sächsische Schweiz.“

Judith Fichtner, Vorsitzende des DEHOGA Regionalverbandes Sächsische Schweiz, ergänzt: „Wir haben den Krautwickel gewählt, weil er in der Region verwurzelt ist und sich ausnahmslos und ganzjährig aus regionalen Produkten zubereiten lässt. Mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten erlaubt das Gericht jedoch auch kreative und zeitgemäße Auslegungen.“

Traditionell besteht der Krautwickel, auch Kohlroulade genannt, aus einer herzhaft-pikanten Hackfleischmasse, die mit gegartem Weißkohl ummantelt wird. Dazu wird meist Kartoffelpüree und blanchiertes Kraut gereicht. Einige Restaurants bieten den Klassiker auch mit Rotkohl statt Weißkohl an oder variieren die Füllung. Sven Petzold, Chefkoch des Romantik Hotels Deutsches Haus, bereitet ihn auf Wunsch sogar vegetarisch zu. Das Hackfleisch ersetzt er dabei durch ein Ragout aus Mairübchen und Spargel.

Der Krautwickel wird seit Jahrhunderten in der Sächsischen Schweiz zubereitet. „Ursprünglich war es ein Bauernessen“, erklärt die Inhaberin des Romantik Hotels, Regina Riedel, die an der Idee eines Regionalgerichtes von Anfang an mitwirkte. „Viele kennen es noch aus Großmutters Küche. Die Zubereitung ist aufwendig, deshalb kommt es immer seltener auf den heimischen Tisch.“

Das soll sich nun ändern. Mit einer Kampagne möchten der DEHOGA und der TVSSW den Krautwickel in den Küchen der einheimischen Restaurants wiederbeleben und bei überregionalen Vermarktungsaktivitäten als die Spezialität der Sächsischen Schweiz positionieren. Bereits auf der Karte steht die Speise unter anderem im Romantik Hotel Deutsches Haus, im Landgasthof Heidekrug Cotta, im Landhotel Zum Erbgericht Heeselicht sowie im Elbhotel Bad Schandau. Weitere Häuser sollen folgen. Mitte Januar wird das Traditionsgericht auf der Grünen Woche in Berlin erstmals einem internationalen Publikum präsentiert. ■

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