Bestellen per Smartphone in Restaurants und Hotels

Gastroecho.de hat die einmalige Möglichkeit erhalten, direkt mit dem Gründer von igetnow, Herrn Gunnar Quedens über die erfolgreiche Bestellsoftware zu führen. Diese verbessert den Arbeitsablauf in der Gastronomie und sorgt für glückliche und zufriedene Gäste.

Wir sitzen gemütlich im Restaurant und wollen unser Abendessen bestellen. Wir warten, werden ungeduldig, da der Keller mit anderen Gästen beschäftigt ist. Was tun? Doch glücklicherweise wird uns dies nie wieder passieren…

Endlich eine optimale Lösung eines Problems ohne ein lästiges, unübersichtliches App herunterzuladen. Können die Gäste in Restaurants und Bars mit igetnow direkt zum Tisch per Smartphone bestellen?

Ganz genau. Heutzutage hat fast jeder Gast ein Smartphone bei sich. Damit ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Gäste können nun mit dem eigenen Smartphon zum Tisch bestellen oder den Kellner rufen. Natürlich geschieht dies völlig freiwillig. Der Gast hat also die Wahl, ob er beim Kellner oder per Smartphone bestellt.

Für Hotels haben wir einen ähnlichen Nutzen. Gäste können einfach per Smartphone beim Roomservice auf ihr Zimmer oder in jeden anderen Bereich bestellen. So kann zum Beispiel auch zum Pool- oder in den Wellnesbereich bestellt werden. Das Hotel spart sich dabei enorme Investitionskosten. Der Gast bringt die Hardware schließlich selbst mit und kennt sich sogar noch am besten mit ihr aus – Er benutzt einfach sein eigenes Smartphone.

Herr Quedens, herzliche Gratulation zu dieser kundenfreundlichen Lösung. Ich bin überzeugt, dass die Gäste diese mobilen Bestelllösungen nie mehr missen werden. Wie reagieren die Anwender?

Vielen Dank. Wir haben bereits von mehreren unserer Kunden gehört, dass die Google-Bewertungen im Schnitt deutlich besser wurden, den Anwendern scheint es also zu gefallen. Warum ist das so?

Dass ein Gast mal übersehen wird, kommt in den besten Locations vor, da muss man sich nichts vormachen. Für ein Restaurant ist sind unzufriedene Gäste aber gleich doppelt schlimm, denn sie kommen meist niemals wieder und halten durchs Weitererzählen auch andere Gäste von einem Besuch ab.

All diese Fälle können komplett ausgeschlossen werden, wenn der Gast zusätzlich, selbst bestellen darf. Die Gäste haben damit zunächst einmal das beruhigende Wissen, dass sie jederzeit ihren Wunsch loswerden oder einen Kellner zum Bezahlen rufen können und somit nicht im Restaurant “gefangen sind”. Selbst wenn die Zubereitung der Bestellung länger dauert, so ist doch die gefühlte Wartezeit kürzer, da der Wunsch bereits losgeschickt wurde.

Und wie ist die Resonanz der Gastronomen?

Deutlich besser als erwartet. Wir wollen unsere Kunden durch ein gutes Produkt an uns binden und nicht durch Vertragslaufzeiten. Auf gut deutsch: Unsere Kunden könnten jeden Tag kündigen und sind alle noch da.

Wie geht ein solcher Bestellvorgang konkret vor? Die Bestellung der Gäste erscheint auf dem Tablet oder direkt im Kassensystems des Restaurants oder des Hotels. Wie weiss den die Kellnerin oder der Kellner, an welchen Tisch er die Bestellung bringen soll?

– Auf jedem Tisch befindet sich ein weltweit einmaliger Code (zB. „GMEM8“).
Der Gast gibt den Code auf igetnow.com ein und kann sofort bestellen.

– Die Bestellung landet auf einem Tablet oder direkt im Kassensystem. Dem Code „GMEM8“ wird dabei automatisch der richtige Tisch zugeordnet (zB. „Tisch 12“). Der Kellner sieht also eine blinkendes Tablet mit den eingehenden Bestellungen, zB. “2x Bier an Tisch 12”.

– Von hier an läuft alles wie immer. Die Bedienung bringt die Bestellung zum Gast. Bezahlt wird wie eh und jeh.

Die Vorteile der Gastgeber liegen auf der Hand. Sie haben sogar eine Studie an der Universität Hamburg in Auftrag gegeben. Zu welchem Schluss kommt diese?

Im Rahmen einer Bachelor-Thesis wurden die Umsätze einer mittelgroßen Cocktailbar über mehrere Monate mit dem Vorjahr verglichen. Heraus kam 16% mehr Umsatz seit dem Einsatz von igetnow.

Das Ergebnis beweist, dass die Bestellung durch den Gast selbst, eine echte Daseinsberechtigung hat.

Es gibt immer Situationen, in denen der Kellner nicht dann am Gast sein kann, wenn der Wunsch aufkommt. Viele denken sich: “Sollen wir jetzt noch schnell ein Bier trinken bevor wir gehen?” Wenn dann kein Kellner im richtigen Moment vor Ort ist, ist der Wunsch schnell wieder verflogen.

Es wird also erstmals deutlich, wieviele Bestellungen jeden Tag verloren gehen oder anders ausgedrückt: Wie viele Gästewünsche es gibt, die aber nicht verwirklicht werden.

Wieviele Benutzer und wieviele Gastgeber wenden igetnow bereits an?

Wir erreichen mittlerweile eine monatliche fünfstellige Nutzerzahl und sind in über 30 Städten aktiv in Deutschland, Österreich und demnächst auch in der Schweiz. In Australien haben wir den ersten Ableger außerhalb des deutschsprachigen Raums.

Mit ihrem Bestellwesens werden Sie im Gastgewerbe und in der Hotellerie ein neues Zeitalter einläuten. Planen Sie weitere Funktionen oder eine Ausweitung von igetnow-Dienstleistungen?

Ja, wir haben viele weitere Ideen, die momentan in der Entwicklung sind. Zur Zeit arbeiten wir aber größtenteils an der Anbindung von immer mehr Kassensystemen.

Gastroecho dankt Ihnen vielmals für dieses interessante Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Ebenfalls danke für das Interview!

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