Sommelier Christian Soltys: Weingenuss ohne Eitelkeiten

Sommelier Christian Soltys in seinem Element. © Holger Bernert

(hob) Ein Leben in der Gastronomie ist ohne Sommelier möglich, aber sinnlos. Immer mehr Restaurants verzichten auf einen Weinfachmann, welcher die Gäste beim Aussuchen des richtigen Tropfens unterstützt. Anders im Duisburger Restaurant akazienhof. Dort setzt man auf die Kenntnisse von Christian Soltys. Seit 2015 ist der Restaurantleiter auch für das Weinangebot im Feinschmeckerrestaurant verantwortlich.

Mit kritischem Kennerblick beurteilt Christian Soltys die Farbe des Weins. Dabei schwenkt er das Weinglas. Mit der Nase nimmt er eine intensive Geruchsprobe. Dann die schlürfende Geschmacksprobe. „Nur so kann ich die gesamte Aromenvielfalt wahrnehmen“, verrät der 37-Jährige. Erst nach dieser intensiven Prüfung schafft es ein Wein auf die Karte des vielfach ausgezeichneten Restaurants.

Seit er die Ausbildung zum Restaurantfachmann an der Heidelberger Hotelfachschule absolviert hat, interessiert Christian Soltys sich für Wein. Um noch intensiver in die Materie eintauchen zu können, folgte vor drei Jahren eine Fortbildung zum IHK-geprüften Sommelier in Koblenz. Dort holte er sich auch das theoretische Rüstzeug für seine heutige Tätigkeit. Ein Praktikum im VDP-Weingut „Deutzer Hof“ in Mayschoss an der Ahr rundeten die Ausbildung zum ausgewiesenen Weinexperten ab.

Da der akazienhof auf Nachhaltigkeit und Regionalität setzt, schaffen es nur Gewächse aus der Alten Welt auf die kleine und sehr feine Weinkarte des Hauses. „Ich lege aber auch sehr viel Wert auf Exklusivität. Also auf Weine, die es nicht in jedem Restaurant gibt“, so Soltys weiter. Die Weine des jungen Winzers Julius Treis aus Reil an der Mosel passen da genau ins Konzept des Duisburger Restaurants, das zu den besten im Land gehört. „Eine absolute Rarität ist der Reiler Sorentberg Rotschiefer Riesling, der auf einem ganz besonderen Boden, dem roten Schiefer wächst. Einzigartig an der Mosel. Der rote Schiefer verleiht diesem Wein die elegante Würze und warme Mineralität. Schmeckt herrlich nach saftigen Früchten“, schwärmt der Sommelier bei seiner Liebeserklärung für diesen außergewöhnlichen Wein.

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Auch privat dreht sich bei dem Junggesellen alles um den Rebensaft. Jeden Urlaub verbindet Christian Soltys mit dem Besuch eines Weingutes oder dem Genuss eines guten Tropfens. Vor allem die Gewächse aus dem Medoc haben es ihm angetan. „Ich liebe Weine mit Ecken und Kanten. Sie müssen vor Tannin und Frucht strotzen. Schwer und voll müssen sie sich im Glas ergießen. Wunderbar.“

Was er nicht mag? „Das sind Weinkellner, die sich wichtiger nehmen, als ihr angepriesenes Produkt“, so die spontane Antwort. „Ich bevorzuge für meine Gäste Weingenuss ohne Eitelkeiten. Kein Firlefanz. Keine Arroganz. Die Wünsche der Gäste zu akzeptieren hat oberste Priorität. Wer einen Rotwein zur Bachforelle trinken möchte, bekommt ihn auch. Ohne Wenn und Aber.“

Nicht nur beim Wein möchte sich der akazienhof deutlich vom Wettbewerb abheben. „Sei es das Alleinstellungsmerkmal beim Wein, die Regionalität bei der Auswahl der Lebensmittel oder die Bewahrung der Natur – wir wollen in unserem Restaurant Nachhaltigkeit kulinarisch für den Gaumen erlebbar machen“, so der ambitionierte Restaurantchef und Weinkenner weiter. „Unser Streben ist, das Angebot aus Küche und Keller in den nächsten Wochen komplett nach diesen Tugenden auszurichten.“

www.akazienhof-duisburg.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Duisburg veröffentlicht.

Restaurant „akazienhof“
GF Marvin Bernthsen
Düsseldorfer Straße 270
47053 Duisburg
Telefon 0203 / 66 05 67

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der reporter
REDAKTIONSBÜRO HOLGER BERNERT
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Das Restaurant „akazienhof“ im Duisburger Dellviertel gehört zu den 250 besten Restaurants in Deutschland. In seinem Geschmackstheater steht Küchenchef Günter Rönner seit vielen Jahren auf der kulinarischen Bühne. „Unser Kochstil basiert auf einem regionalen Fundament, das wir mit auserwählten Geschmackselementen aus aller Welt zu einer Genusskomposition ausbauen“, verrät der Patron seine Küchenphilosophie. Dabei gelingt es ihm, die einzelnen Zutaten so harmonisch miteinander zu verbinden, dass die Regionalität zu einem neuen Genusserlebnis wird. Eine Kunst, die Günter Rönner seit vielen Jahren praktiziert. Das Erfolgsrezept: Kontinuität auf qualitativ höchstem Niveau.

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