„Roter Hahn“: Südtiroler Bauernhonig – naturrein und artgerecht

Süßes von glücklichen Bienen

Derzeit dürfen nur zwei bäuerliche Produzenten in Südtirol das Qualitätssiegel der Marke „Roter Hahn“ für ihren Honig verwenden. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle Delikatessen Titel, Honig, Wald- und Bluetenhonig, Pristingerhof, Seis, Juli 2016,


Ob dünnflüssig in leuchtendem Gold, cremig gerührt in zartem Hellgelb oder sirupartig in dunkler Bronze – die Honigsorten der Marke „Roter Hahn“ unterscheiden sich ebenso stark in Farbe und Konsistenz wie im Geschmack voneinander. Was alle gemeinsam haben: Stets handelt es sich um unverfälschte Naturprodukte mit Herkunftsgarantie, denn Honigbienen lieben die wilden Blumenwiesen der Südtiroler Bergwelt. Bäuerliche Imker garantieren so nicht nur hochwertige Qualität, sondern betreiben zugleich wertvolle Brutpflege für eine Art, die vom Aussterben bedroht ist. Übrigens verbieten die strengen Kriterien von „Roter Hahn“ künstliches Zufüttern, um den Ertrag zu steigern. Ebenso vorgeschrieben wird die Abfüllung in Gläser – der Umwelt zuliebe. Infos, Hersteller und die Gratis-Broschüre „Qualitätsprodukte vom Bauern“ unter www.roterhahn.it

Hoch oben am Berg. Blütenhonig, Waldhonig und Honig cremig gerührt imkert Christian Eschgfäller vom 1.353 Meter hoch gelegenen Hieslerhof in Hafling oberhalb von Meran. „Um meinen Tieren möglichst reinen Nektar und Pollen zugänglich zu machen, suche ich die Bienenstandorte hier auf dem Sonnenplateau sehr sorgfältig aus“, erklärt er sein fachkundiges Vorgehen. Zahlreiche Bienenvölker leben auch auf dem Bergbauernhof Lü de Pincia im Naturpark Fanes-Sennes-Prags, einem der größten geschützten Gebiete Südtirols in den Dolomiten. Dort stellt Familie Frenner neben Löwenzahn-, Blüten- und Waldhonig auch Met (Honigwein) her.

Kleine Lieferanten mit großer Ausdauer. Aufgrund von Parasiten wie der Varroa-Milbe und Monokultur-Agrarlandschaften ist die Honigbiene (Apis) vom Aussterben bedroht. Daher sind für sie blühende Wiesen und Feldraine überlebenswichtig und bäuerlich bewirtschaftete Kleinflächen wie in Südtirol ein wahres Paradies. Für Menschen wäre ein Leben ohne die fleißigen Insekten kaum vorstellbar: Da fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen von Honigbienen bestäubt werden, gingen die Ernten im Ernstfall stark zurück. Die enorm wichtige Rolle der Bienen für den Erhalt des gesamten Ökosystems liegt also auf der Hand.

Unter der Marke „Roter Hahn“ vereint der Südtiroler Bauernbund 1.700 authentisch geführte Höfe in allen Teilen des Landes. Mit den Produktlinien „Urlaub auf dem Bauernhof“ (gleichnamiger Katalog), „Bäuerlicher Feinschmecker“, „Qualitätsprodukte vom Bauern“ und „Bäuerliches Handwerk“ (gleichnamige Broschüren) weisen die Südtiroler den Weg für den Reisetrend der Zukunft: „Roter Hahn“ steht für Qualität und unverfälschtes Reise-Erlebnis. Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol – Brauchtum, Natur und Leben hautnah.


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