Joyeux anniversaire: 40 Jahre Crémant d’Alsace Eine prickelnde Erfolgsgeschichte von 1976 bis heute

Joyeux anniversaire: 40 Jahre Crémant d’Alsace / Eine prickelnde Erfolgsgeschichte von 1976 bis heute / Die Schaumweinappellation AOC Crémant d’Alsace feiert 2016 ihren 40. Geburtstag. Quellenangabe: „obs/Elsässer Weinverband CIVA (Conseil Interprofessionnel des Vins d’Alsace)/CIVA/SPACH“

Colmar/Düsseldorf (ots) – Die Weinregion Elsass feiert 2016 einen runden Geburtstag: Die Schaumwein-Appellation Crémant d’Alsace wird vierzig Jahre alt. Am 24. August 1976 wurde für den Qualitätsschaumwein, der nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt wird, eine eigene Appellation geschaffen; sie garantiert seine besondere Qualität und Herkunft. Dies war zugleich der Beginn einer internationalen Erfolgsgeschichte. Auch die Deutschen – Weltmeister im Schaumweinkonsum – lieben den feinperlenden Elsässer Crémant: Seine Exporte sind innerhalb von zehn Jahren (2005-2015) um 67 Prozent gestiegen. Gerade zu festlichen Anlässen, wie Weihnachten und Silvester, überzeugt Crémant d’Alsace als edler Aperitif oder gar als Begleiter eines kompletten Menüs.

Am 24. August 1976, vor genau vierzig Jahren, schuf das französische INAO (Institut National de l’Origine et de la Qualité – Nationales Institut für Herkunft und Qualität) eine neue Schaumwein-Appellation: die AOC Crémant d’Alsace. Dies war die Krönung für die jahrzehntelangen Bestrebungen engagierter Elsässer Winzer und zugleich der Startpunkt einer einmaligen Erfolgsgeschichte. Denn von Beginn an legte der Crémant d’Alsace in Frankreich wie auch im Ausland eine spektakuläre Entwicklung hin. Seine Exportmenge stieg innerhalb von 35 Jahren um mehr als das Dreifache, von 2,2 Millionen Flaschen im Jahr 1980 auf 7,2 Millionen Flaschen im Jahr 2015. Die durchschnittliche Jahresproduktion von 32,6 Millionen Flaschen entspricht einem Viertel der gesamten elsässischen Weinproduktion. 2015 wurden über zwei Millionen Flaschen nach Deutschland exportiert – Platz Zwei der Exportländer hinter Belgien. Kein Wunder, denn beim Schaumweinkonsum sind die Deutschen international führend, und für sie liegt das Besondere ganz nah: Gleich hinter der französischen Landesgrenze wird der Crémant d’Alsace nach traditioneller Methode produziert – ein besonderer Schaumwein von höchster Qualität. Er ist bekannt für seine Frische, seine Finesse und sein attraktives Preis-Qualitäts-Verhältnis.

Zum 40. Geburtstag der Appellation Crémant d’Alsace haben einige Elsässer Weingüter Jubiläumscuvées kreiert: So beispielsweise Dopff au Moulin, einer der Pioniere in der Crémant-Herstellung. Die Cuvée „Hommage“ 1976-2016 ist in limitierter Edition auf der Internetseite des Weinguts erhältlich.

So schmeckt Crémant d’Alsace am besten

Werbung

Der Crémant d’Alsace sollte gut gekühlt serviert werden, am besten in Sektflöten. Die Flasche sollte in einem mit Eiswürfeln und Wasser gefüllten Kühler aufbewahrt werden. Der Crémant d’Alsace ist ein ausgezeichneter Aperitif, harmoniert aber auch hervorragend mit kalten oder warmen Vorspeisen, mit Meeresfrüchten, weißem Fleisch oder Wild, und sogar mit süßen Desserts. So ist der facettenreiche Crémant d’Alsace der ideale Begleiter für einen festlichen Anlass oder ein romantisches Essen.

Vier Crémant-Tipps für die Festtage, empfohlen von Sommeliere und Elsass-Expertin Christina Hilker

AOC Crémant d'Alsace Brut, Weingut Lucien Albrecht 
Vielschichtige 

Aromen von Zitrusfrüchten, Aprikose, duftige Blüten mit zarten 
Anklängen von Honig. Am Gaumen saftig mit animierender Kohlensäure. 
Cremige Textur mit feiner Perlage. Top Aperitif, passt gut zu 
Krustentieren und Lachs. 

Erhältlich bei Jacques' Weindepot (www.jacques.de), 10,95 EUR
AOC Crémant d'Alsace Brut, Weingut Hubert Beck 

Reifer Charakter mit Duft nach Orangen, Quittenkompott, Mandeln 
und warmem Brioche. Wirkt am Gaumen cremig mit zurückhaltender 
Perlage und reifer Frucht. Gerichte mit cremigen Saucen von Kalb und 
Geflügel harmonieren hier.

Erhältlich bei Dr. Teufel (www.weinteufel.de), 12,00 EUR
AOC Crémant d'Alsace Calixte, Blancs de Noirs, Cave Vinicole de 
Hunawihr 

Duftiger, vielschichtiger und charmanter Crémant, der die 
Nase mit hellen roten Früchten, und exotischen Anklängen von Ananas, 
Melone und einem Hauch Brioche betört. Der saftige Gaumen in 
Kombination mit einer feinen Perlage lässt ihn zum perfekten Aperitif
werden und zum Begleiter von kleinen Köstlichkeiten, wie Schnecken, 
Mini Quiche und Rote-Bete-Süppchen mit gebackener Gemüsepraline.

Erhältlich bei Weinzeche Essen (www.weinzeche.de), 13,50 EUR
AOC Crémant d´Alsace rosé brut, Weingut Emile Boeckel 

Helle Beeren paaren sich bei diesem saftigen Crémant mit feinen 
Kräuteraromen, zarten Mandel- und Briochenoten. Mit seiner lebendigen
Kohlensäure, seiner feinen Frucht und delikatem Charakter genau der 
richtige Tropfen zu Entenbruststreifen mit Cumberlandsauce, milde 
Kuh- und Ziegenkäse mit Nussbrot oder zum Dessert mit Beerenfrüchten.

Erhältlich bei FrischeParadies (www.frischeparadies-shop.de), 16,39 
EUR

Hintergrund:

Wie der Crémant ins Elsass kam

Obwohl die Appellation Crémant d’Alsace erst im Jahr 1976 offiziell anerkannt wurde, reicht die Tradition der Crémant-Herstellung im Elsass bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals entfiel für die Winzer im ans Deutsche Reich annektierten Elsass die Sektsteuer. So ließen sich mehrere Champagnerhäuser in der Region nieder, um Schaumweine nach ihrer Methode herzustellen. Die Crémant-Pioniere des Elsass, wie der junge Julien Dopff, Winzersohn aus Riquewihr, wandten zu Beginn des 20. Jahrhunderts ebenfalls die Techniken der Champagnerherstellung an und führten diese auch nach der Rückkehr des Elsass zu Frankreich weiter fort.

In den 1970er Jahren trieben engagierte Elsässer Winzer die Qualitätsbestrebungen in der Schaumweinherstellung weiter voran. Zu ihnen zählten Pierre Dopff (Juliens Dopffs Sohn), Lucien Albrecht (Maison Lucien Albrecht) sowie Xavier Ehrhart und Pierre Hussherr (damals jeweils Präsident und Direktor der Cave d’Eguisheim, heute Wolfberger). Sie definierten Produktionsrichtlinien (begrenzte Anbaugebiete, zugelassene Rebsorten, Erntehöchsterträge, Pressung, zweite Flaschengärung, Lesezeitraum, etc.) und legten den Namen „Crémant d’Alsace“ fest. Am 24. August 1976 erkannte das INAO (Institut National de l’Origine et de la Qualité – Nationales Institut für Herkunft und Qualität) die AOC Crémant d’Alsace offiziell an.

Crémant d’Alsace – kurz und bündig erklärt

Das Besondere liegt so nah – das gilt auch für den Crémant d’Alsace. So ähnelt er zwar den deutschen Qualitätsschaumweinen, die Unterschiede jedoch, die nicht zuletzt aus seiner besonderen Herkunft, den Rebsorten und der verschiedenen Terroirs resultieren, machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Es gibt ihn in den verschiedensten Varianten: vom traditionellen weißen, trockenen Crémant auf Basis der Rebsorte Pinot Blanc d’Alsace (Weißburgunder), dem Rosé oder Blanc de Noirs aus Pinot Noir (Spätburgunder), über bio- oder biodynamisch, Crémants aus 100 Prozent Riesling oder Chardonnay – sie alle spiegeln das altbewährte Savoir-faire ihrer Winzer wider. Alle Trauben für die Crémant-Erzeugung müssen aus einem festgelegten Gebiet stammen; sie werden in der Regel zu Beginn der Weinlese per Hand geerntet, wenn sie für die Sektbereitung die besten Eigenschaften haben (Säure, Harmonie, Ausgeglichenheit, Spritzigkeit).

Der Crémant d’Alsace wird nach traditioneller Methode, per Flaschengärung, hergestellt. Der Schaumwein verbleibt also, nachdem er mit Zucker und Hefe versetzt und abgefüllt wurde, nach seiner ersten Gärung in der Flasche. Dort liegt er mindestens zwölf Monate auf der Hefe. Sie wandelt den Zucker in Kohlensäure und Alkohol um und lässt die feinen Kohlensäureperlen, die Perlage, entstehen. Während der Lagerung wird die Flasche regelmäßig gerüttelt, das heißt nach und nach auf den Kopf gestellt. Dadurch sammelt sich das Hefedepot im Flaschenhals und kann schließlich entfernt (degorgiert) werden. Durch das Zugeben eines Likörs, die Dosage, füllt der Winzer die fehlende Weinmenge wieder auf und verleiht dem Crémant so seinen Charakter (brut, trocken oder halbtrocken).

Pressekontakt:

Informationsbüro für Elsässer Weine
c/o Sopexa S.A., Deutschland, Daniela Rau
Home Office: Hülser Straße 21, 47906 Kempen, Deutschland
Tel.: 02152 80 90 719, E-Mail: sopexa@danielarau.com

Sopexa S.A., Deutschland, Schwanenhöfe Werkstatthaus
Erkrather Str. 234 a, 40233 Düsseldorf - Tel.: 0211 49 808-0, 
www.sopexa-deutschland.com
www.ElsaesserWeine.com

Werbung